Informationsblatt zu Injektion mit Schmerzstillenden Mitteln nach einem oper. Eingriff
Sehr geehrte Patienten!
Es ist ein operativer / chirurgischer Eingriff bei Ihnen geplant. Nach diesen Eingriffen kommt es zu Wundschmerzen und sehr häufig auch zu Schwellungen im OP Gebiet. Diese können durch orale Einnahme von herkömmlichen Schmerzmitteln gelindert werden.
Jedoch ist es ratsam, eine effektivere Schmerzausschaltung zu wählen, (die besonders über die ersten 24 Stunden, in denen der Schmerz am größten ist, gut wirkt) und die auch die Magenschleimhäute und den Verdauungstrakt schont, da dieses Präparat in den Gesäßmuskel, bzw. in die Vene direkt gespritzt wird. Dadurch ist auch eine schnellere Wirkung garantiert.
Es handelt sich um einen COX 2 Hemmer, welche die Stoffe, die Schwellung und Schmerz verursachen (Prostaglandine) hemmt.
Zusätzlich kann ein Homöopathisches Präparat (Arnica) gespritzt werden, welches die Selbstheilung beim stumpfen Trauma beschleunigt.
Beide Präparate werden leider von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen und müssen privat vom Patienten bezahlt werden. Private Versicherungen übernehmen die Kosten im Allgemeinen.
Diese belaufen sich auf ca. 40,-€
Bitte lassen Sie uns wissen, falls Sie an folgenden Zuständen leiden, die sich evtl. mit der Injektion nicht vertragen:
Überempfindlichkeit gegen parecoxib
Allergie auf Sulfonamide
Morbus Crohn oder blutende Darmgeschwüre
Schwere Lebererkrankung, Herzerkrankung, Gefäßerkrankung, Schwangerschaft
Wenn Sie mit dieser Investition in Ihre Gesundheit einverstanden sind, so reicht eine schriftliche Einverständniserklärung aus.
Falls Sie die Injektion nicht in Anspruch nehmen möchten, stellen wir gerne ein Rezept für herkömmliche Schmerzmittel aus.
